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Der orientalische Tanz wird im Volksmund auch Bauchtanz genannt, in der arabischen Welt 

"Raqs Sharqi" ( wörtl.: "Tanz des Orients").

Der orient. Tanz bezieht sich auf eine Tanzform, die ihren Ursprung in Ägypten hat, und bezeichnet den dortigen Solotanz der Frauen. 

In der arabischen Welt hatte der Tanz von jeher einen hohen Stellenwert bei allen festlichen Gelegenheiten.. Mit zunehmenden kulturellen Austausch verbreitete sich der Tanz auch im Ausland.

Mit der der Entwicklung des orientalischen Tanzes zum Show- und Bühnentanz, der neben traditionellen Formen besteht, wurden Elemente aus dem klassischen Ballett integriert.

Das erweiterte das Spektrum des Tanzes

und erlaubte vor allem raumgreifende Bewegungen, die die Bühne nutzen, und führte zu mehr Eleganz und Leichtigkeit.

Für den Raqs Sharqi wurden instrumentale Stücke bevorzugt, wobei sich mit der Modernisierung Ägyptens auch die Musik verändert.

Westliche Einflüsse führten zu einer "neuen" Musik und zu einer moderneren Art zu tanzen. Vielen Komponisten und Künstlern gelang es, die Musik zu modernisieren, ohne ihr den typisch ägyptischen Charakter zu nehmen.

Ein weiterer Stil des orient. Tanzes ist der Baladi, der aus den ländlichen Regionen Ägyptens stammt. Er ist ein folkloristisch anmutender Tanz, der die Sehnsucht der ehemaligen Landbevölkerung nach ihrer alten Heimat ausdrückt. Die musikalischen Formen stammen aus der Volksmusik, in denen ein Dialog zwischen Melodie & Rhythmus mit einer Temposteigerung stattfindet. 

Die Tanzstile des Baladi kommen ohne große Orchestrisierung aus, es werden einfache und gerade Rhythmen verwendet. Die Musik des Baladi haftet oft eine Art Wehmut & Melancholie an, die von der Tänzerin mit viel Gefühl ausgedrückt werden.

Schon als Kind war mir klar, dass sich das Zigeunerblut meiner Großeltern bei mir durchsetzt und mich beim Hören jeglicher Takte und Rhythmen in Bewegung bringt.

Nach einigen Stunden bei unterschiedlichen Lehrern, fand ich  den "Yasmina Basar" in Düsseldorf, das damalige  Tanzstudio von Pierre und Marias Moussa.

Bei Maria lernte ich nun meinen Tanz in Form und Professionalität zu bringen, bis ich schließlich Mitglied bei Pierre Moussas Showtanz - Gruppe wurde, und dort die Grundelemente des libanesischen Dabke und der Folklore erfuhr.

Nach einigen weiteren Jahren entdeckte ich Manis Sjahroeddin auf einer Bühnenshow und war sofort begeistert von ihrer Präzision im Tanz. Ebenfalls in ihrem Showensemble "Sinam" wurde ich nach kurzer Zeit Mitglied .

Es folgten weitere Unterrichtserfahrungen  bei bekannten Tänzerinnen wie Leyla Jouvana aus Duisburg, Ophelia und Anita Blake aus Düsseldorf , und der Trommelkoryphäe Mochles aus Essen, um mein Repertoire zu festigen und zu erweitern.

Dieses umfasst den weitläufigen Stil des klassisch orientalischen Tanzes, wobei ich meiner Vorliebe zu dynamischen Schleier - entrees , Trommelsolis, Fingerzymbeln und dem Tanz mit Shamdan ( Kerzenleuchter ) Ausdruck verleihe. Auch die Moderne in Form von Tribal  -Fusion und klassischem Tribal ( amerik. Stammes-  und Volkstänzen ) finden sich in meinem Stil wieder.

Regelmäßige Kurse gebe ich im Efa - Bildungwerk in der Düsseldorfer Innenstadt. 

Privatstunden von bis zu drei Personen auf Anfrage.